
Düsseldorfer Tabelle - neu ab 2021 zum Elternunterhalt
Die Düsseldorfer Tabelle hält sich ab 01.01.2021 zum Elternunterhalt raus. Bisher waren es 2.000 EUR für das unterhaltspflichtige Kind und 1.600 EUR für das Schwiegerkind als zu berücksichtigender abstrakter Familienselbstbehalt. Aus dem darüberhinausgehenden Einkommen wurde unter Berücksichtigung des Anteils des unterhaltspflichtigen Kindes am Familienunterhalt der konkrete Familienselbstbehalt für den Elternunterhalt errechnet.
Jetzt heisst es salomonisch in der neuen Düsseldorfer Tabelle:
"Angemessener Selbstbehalt gegenüber den Eltern:Dem Unterhaltspflichtigen ist der angemessene Eigenbedarf zu belassen.Bei dessen Bemessung sind Zweck und Rechtsgedanken des Gesetzes zur Entlastungunterhaltspflichtiger Angehöriger in derSozialhilfe und in der Eingliederungshilfe (Angehörigenentlastungsgesetz) vom 10.Dezember 2019(BGBl I S. 2135) zu beachten."
Was das bedeutet? Die Sozialämter haben jedenfalls bisher die Literaturvorschläge hierzu nicht aufgenommen,sondern an den alten Zahlen festgehalten. Vor einer ersten gerichtlichen Entscheidung wird sich aktuell wohl auch nichts tun, obwohl der konkrete Familienselbstbehalt auf 9.000 -11.000 EUR für ein Ehepaar angehoben werden müsste, um eine Ungleichbehandlung gegenüber demjenigen zu vermeiden, der als Unterhaltspflichtiger keine 100.000 EUR Gesamteinkommen verdient.
Haben Sie Fragen zum Elternunterhalt? Gerne! Rufen Sie mich an (0201/862 12 12 oder schicken mir eine mailan anwaeltinnen@rue94.de)
Seit 2013 wurde ich alljährlich in die Focus-Liste der Topanwälte Deutschlands aufgenommen. Seit 2019 sowohl als Fachanwältin für Sozialrecht als auch als Fachanwältin für Familienrecht.
Und seit Mai 2020 hat mich auch der Stern in seine Topliste der Fachanwälte für Sozialrecht aufgenommen. Bereits 2000 war ich in der damaligen Focus-Liste der Topanwälte für Sozialrecht gelistet.
Ich freue mich immer noch über diese Auszeichnungen!!
Ihre Gudrun Doering-Striening

Elternunterhalt und der Rückgriff des Sozialhilfeträgers - jetzt mit Aktualisierung zum Elternunterhalt 2020!
Bei meinem letzten Buch "Sozialhilferegress bei Erbfall und Schenkung" (2. Auflage in Bearbeitung) ging es um Rechtsfragen und Testamentsgestaltung bei Zuflüssen vor und nach dem Erbfall an Menschen, die Hartz-IV oder sonstige nachrangige Sozialhilfeleistungen beziehen.Dieses Buch überarbeite ich derzeit völlig und es wird in den nächsten Monaten neu erscheinen.
Beim 2018 erschienenen Buch Elternunterhalt und der Rückgriff des Sozialhilfeträgers geht es um alles rund um das Thema " wenn die Eltern bedürftig werden." Und das ist nicht nur Elternunterhalt, sondern auch Schenkungs-rückforderungsanspruch, Gestaltung vorweggenommenr Erbfolge, Vereinbarung privater Pflege-vereinbarungen, etc...
Das alles wird trotz des Angehörigenentlastungs-gesetzes ein Thema bleiben, denn die Gutverdiener werden auch in der Zukunft zum Elternunterhalt herangezogen werden.
Deshalb ist jetzt neben zwei Aufsätzen zum Elternunterhalt auch ein up-date zum Elternunterhaltsbuch erschienen. Wer dieses Buch bereits erworben hat, kann beim Verlag einfach um das kostenlose download bitten. Neu Käufer erhalten es automatisch mit dem Kauf.
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Aktuelle Veröffentlichungen Dr. Doering-Striening
Erschienen sind:
Aktuelles zum Elternunterhalt
- Doering-Striening, Elternunterhalt und der Rückgriff des Sozialhilfeträgers - Neuregelung zum 01.01.2020 durch das Angehörigenent-lastungs- und das Bundesteilhabegesetz, ZErb 5/2020
- Doering-Striening, Elternunterhalt - adieu?, FuR 2019,519 ff.
- Doering-Striening/Hauß/Schürmann, Elternunterhalt - quo vadis, FamRZ 2020
- in Vorbereitung: 2. Auflage Sozialhilferegress bei Erbfall und Schenkung
Anwaltfomulare: Vorsorgevollmachten (Hrsg. Horn), ZerbverlagNovember 2019.
Elternunterhalt und Rückgriff des Sozialhilfeträgers, Zerbverlag 2018.
Behindertentestament - eine andere Form des Bedürftigentestaments, ASR 2017, Oktoberheft 2017 und Januarheft 2018
Mitherausgeberin des Praxishandbuches Familienrecht bis 2018; daraus Unterhalt und Sozialleistungen, München 2014
Neues aus dem Sozialrecht für Erbrechtler (1) ZErb 2017,67 ff.
zu den weiteren Veröffentlichungen von Dr. Doering-Striening
Anwaltlicher Rat im Familienrecht, Erbrecht, Seniorenrecht und Sozialrecht nötig?
Ich will mich trennen oder sogar scheiden lassen - aber wie geht das rechtlich? Wie funktionieren die Regeln des Unterhalts? Während der Trennung? Nach der Scheidung?Ist in einer Ehe nicht stets alles Halbe-Halbe oder verändern die Regeln des Zugewinnausgleichs alles? Hafte ich für die Schulden meines Ehepartners? Wie sieht es mit Rentenansprüchen bei Trennung und Scheidung aus? Was ist mit unserem gemeinsamen Haus? Kann mein Ehegatte es alleine verkaufen,die Zwangsversteigerung betreiben oder mich " auf die Strasse setzen"?
Was ist mit meinem alten Ehevertrag, ist der jetzt noch gültig?
Und: macht eine Scheidung eigentlich Sinn, wenn man lange verheiratet ist? Oder ist es ein Risiko, sich nicht scheiden zu lassen ?
Gibt es eigentlich einen gemeinsamen Scheidungsanwalt?
Oder: Ich will heiraten - soll ich einen Ehevertrag schließen ? Kann ich das noch nach der Eheschließung tun?
Wieviel Elternunterhalt muss ich zahlen, wenn mein Einkommen über 100.000 € liget? Muss ich die geschenkte Immobilie zurückgeben? Kann unsere Mutter auf ein Wohnunngsrecht verzichten? Was ist Sozialhilferegress und wie vermeidet man
ihn?
Ich habe mich neben meiner Beratung von rechtlichen Fragen bei Trennung und Scheidung darauf spezialisiert, die lebenswichtigen Schnittstellen des Familienrechtes zum Erbrecht und zum Sozialrecht zu bearbeiten.
Elternunterhalt, den volljährige Kinder für ihre alten Eltern leisten müssen,wenn ihr Gesamteinkommen oberhalb von 100.000 € liegt, ist nach wie vor ein aktuelles und typisches Problem auf der Schnittstelle von Sozialrecht und Familienrecht. Geht es um die Rückabwicklung von Schenkungen oder sonstige Maßnahmen der vorweggenommenen Erbfolge sind die Schnittstellen zum Erbrecht angesprochen.
Sie hätten gerne mehr als einen Rechtsberater für Ihre Fragen aus dem Familien- oder Erbrecht? Er soll "Ohr" in einer schwierigen Lebenssituation sein und zusätzlich zur Rechtsberatung mit Ihnen an Ihren persönlichen Strategien und Zielen arbeiten? Sie wünschen eine Co-Beratung zusammen mit Ihrem Therapeuten?
Gerne. Ich biete Ihnen - auch in speziell mit Ihnen abgestimmten Abend- oder Wochenendterminen - an, was Ihrem individuellen Bedarf entspricht.
Oder Sie möchten lieber einfach einmal zusammen mit anderen einen Vortrag zu Ihrem Wunschthema aus dem Familien-, Erb- oder Seniorenrecht hören und sich so informieren?
Ich veranstalte auf in loser Reihenfolge bei einem abendlichen Glas Wein in kleiner Runde ( 6-10 Teilnehmer) Themenabende (z.B. Wie funktionieren Trennung und Scheidung? Wie macht man eine Patientenverfügung? Was muss man beim erben und vererben beachten?)Dann lassen Sie mich wissen, was Sie aus dem Familien-, Erb- und Sozialrecht interessiert.
Und last but not least: Sie können nicht in meine Anwaltskanzlei in Essen kommen?
Ihr Mandat können Sie mit mir gerne auch per E-Mail führen.Nach Absprache können wir die Beratung auch bei Ihnen zu Hause durchführen oder per Video-Konferenz.
Ich freue mich,wenn Sie sich für mich entscheiden. Ihre Rechtsanwältin Dr. Gudrun Doering-Striening.